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Das Reglement

Die Regeln für die Meisterschaft sind seit 2006 weitgehend stabil geblieben. Seit 2012 gibt es aber Änderungen in der Organisationsstruktur..

Über das Reglement und diese Homepage kann man an Ort und Stelle (sachlich) diskutieren.

Wer nicht diskutieren mag, kann hier nachlesen.

Oldtimer-Automobilslalom-Cup Oberfranken


Artikel 1 - Veranstalter


Der Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken (OSCO) wird alleinverantwortlich vom Organisator der Meisterschaft (Hansi Walter, 95478  Kemnath, Unterer Markt 22, Telefon 09642/914013 - email: hans_walter2001@yahoo.de) ausgerichtet. Diese Tätigk
eit erfolgt ohne Absprache mit dem MSC Bayreuth. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Organisators doppelt.   Die Veranstalter der Wertungsläufe sind in die Organisation der Meisterschaft nicht eingebunden und somit auch in keinster Weise für Auswertung, Veröffentlichungen oder die Siegerehrung verantwortlich.

Artikel 2 - Zugelassene Fahrzeuge und Fahrer


Zugelassen sind Fahrzeuge, die mindestens 25 Jahre (2018: Baujahr 1993) oder gerne auch älter sind, Durchrostungen oder technische Schwächen werden akzeptiert.
In der Tageswertung ist es den Veranstaltern überlassen, auch jüngere Fahrzeuge zum Start zuzulassen. Bei entsprechender Beteiligung wird im OSCO mindestens ein Pokal für "Gaststarter" verliehen.

Das Alter oder Aussehen der Fahrer spielen keine Rolle. Die Fahrer müssen jedoch im Besitz eines Führerscheins sein, eine Lizenzpflicht besteht laut den Bestimmungen des DMSB. Leider.

Artikel 3 - Wertungsläufe

Die Wertungsläufe finden im Rahmen von Clubsport-Automobilslaloms statt, in der Regel nach dem Ende der Bestzeit-Läufe. Um die Belastungen für Mensch und Material im vertretbaren Rahmen zu halten, sollten nicht mehr als 6 Veranstaltungen gewertet werden.

Die Prädikatsläufe werden rechtzeitig vor Beginn der Saison vom Schiedsgericht festgelegt und bekannt gegeben. Bei mehr als 6 ausgewählten Events gibt es Streichergebnisse - bei 7, 8 oder 9 Veranstaltungen werden nur 6 gewertet. Die Anzahl der Streichergebnisse kann mit einem Taschenrechner ermittelt werden.  

Artikel 4 - Ablauf der Wertungläufe

Für den Ablauf gilt im Wesentlichen das DMSB-Slalom-Reglement. Eine Veranstaltung besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Das Tragen eines Schutzhelmes ist vorgeschrieben, auch weil viele Fahrer dadurch optisch gewinnen.

Gewertet wird die Zeitdifferenz zwischen 1. und 2. Wertungslauf, wobei eine möglichst geringe Differenz angepeilt werden sollte. Pylonenfehler (s. DMSB-Reglement) werden mit 3 Strafsekunden geahndet. Diese Strafzeit wird jedoch nicht
zur Fahrzeit addiert, sondern zur für die Wertung entscheidenden Differenz. Insbesondere kann ein Pylonenfehler weder durch eine höhere Fahrzeit noch durch einen weiteren Pylonenfehler ausgeglichen werden.

Beispiel:
   

Fahrtzeit im 1. Lauf 45,00 Sekunden + 1 Pylonenfehler
Fahrzeit im 2. Lauf 45,12 Sekunden

Ergebnis also: Zeitdifferenz 0,12 + 3 Strafsekunden = 3,12 Sekunden.


Blöd wäre also das:

Fahrtzeit im 1. Lauf 45,00 Sekunden + 1 Pylonenfehler
Fahrzeit im 2. Lauf 45,12 Sekunden + 1 Pylonenfehler

Ergebnis also: Zeitdifferenz 0,12 + 6 Strafsekunden = 6,12 Sekunden
.

Artikel 5 - Punktevergabe

Entgegen aller Vermutungen werden Punkte nicht nach Sympathie vergeben, sondern nach einer festgelegten Formel, die sich auch in anderen Serien bewährt hat:

(Starter in der Klasse - Platzierung) x 10
             Starter in der Klasse           

Addiert werden ein Punkt für den erfolgreichen Start und ein weiterer für das Finden des Zieles. Insgesamt sind das dann zwei.

Artikel 6 - Zeitnahme

Die Fahrtzeiten werden nach jedem Lauf bekannt gegeben. Die Verwendung von Zeitmessgeräten im Fahrzeug ist nicht vorgeschrieben. Uhren sollten jedoch epochenspezifisch sein.

Artikel 7 - Zeitgleichheit

Bei Zeitgleichheit gibt nicht die bessere Fahrzeit im 1. Wertungslauf den Ausschlag, sondern das Baujahr des Fahrzeuges. Wer das ältere Auto bewegt, kriegt den besseren Platz. Um zu vermeiden, dass auch noch das Alter des Fahrers als Kriterium herangezogen werden muss, gibt's bei gleichem Baujahr dann auch den gleichen Platz und gleiche Punkte.

Artikel 8 - Ergebnislisten


Bei jedem OSCO-Lauf  erstellen der Pfaffi oder der Veranstalter eine Ergebnisliste. Diese Liste muss Namen u. Vornamen sowie verbindlich den Club und das Baujahr des Fahrzeugs enthalten.
Diese Ergebnisliste ist entweder innerhalb von 2 Tagen nach Beendigung der Veranstaltung an den in Artikel 1 angegebenen Organisator der OSCO-Meisterschaft zu übersenden oder auf der jeweiligen Homepage des Veranstalter-Clubs so zu veröffentlichen, dass
sie heruntergeladen werden können (.pdf oder so...). Auch zu besonderen Feiertagen (Ostern) sind Suchspiele nicht erwünscht.

Artikel 9 - Nenngeld und Preise


Das Nenngeld beträgt 20,- €. Pokale werden in der Tageswertung nach den auch für die anderen Klassen vorgesehenen Prozentzahlen vergeben.

Den veranstaltenden Clubs entstehen durch die Meisterschaft keine Kosten.

Die Meisterschaftsehrung findet möglichst vor dem ersten Schneefall in einer separaten Feier statt. Alle Platzierten sind berechtigt, unterhaltende Einlagen vorzutragen, eine Untergrenze für das Niveau dieser Beiträge wird nicht festgelegt. Pokale werden abhängig von der Beteiligung vergeben, mindestens jedoch an die drei Erstplatzierten.

Zusätzlich können Pokal für "Gaststarter" mit Fahrzeugen, die die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, vergeben werden.  

Artikel 10 - Schiedsgericht


Über alle Fragen zu Wertung und Reglement entscheidet der Organisator der Meisterschaft. Dessen Entscheidungen sind willkürlich, aber trotzdem gerecht und vor allem endgültig.

Ein Berufungsgericht existiert nicht. Es ist auch NIEMAND befugt, selbst eines zu gründen, wenn Ergebnisse oder Entscheidungen nicht den Erwartungen entsprechen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Basta.


                


 
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