www.oldtimerslalom.de

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Herzlich willkommen...

...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.  

Warnung: Nicht alle Inhalte dieser Seiten sind für Personen mit höherem kulturellen Anspruch geeignet und sind teilweise sogar nicht direkt dem Motorsport zuzuordnen. Das Weiterklicken erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir liefern Informationen über das Reglement, über Termine, über die Meisterschafts-Historie...

...und natürlich gibt's hier die Ergebnisse und Zwischenstände.

Links zu den Veranstalterclubs haben wir auch, das Bildmaterial wird laufend ergänzt.



Goodbye, OSCOdrom.       

Lärmemission und Feinstaub - klar, gibt's auch, wenn man mit dem alten Auto eine Runde auf dem Winter-Ring dreht. Wie hoch die Belastung ist, wollen wir nicht beurteilen - bei einigen Aktiven tendiert sie gegen Null, dafür entsteht aber relativ viel Bremsen-Abrieb; andere demonstrieren zwar Freude an der Drehzahl und strapazieren ihre Reifen, bremsen dafür aber so gut wie gar nicht...sei's drum. Den Verantwortlichen des Marktes Weidenberg war's nach langen Jahren zu viel, eine Genehmigung wurde nicht erteilt.  

Welcome, REAL.

Der AMSC Bindlach, seit Jahren Ausrichter des OSCO-Finales, wollte sich so einfach nicht geschlagen geben, und Sportleiter Max Lochner fand tatsächlich eine neue Strecke - dort, wo man sie eigentlich nicht vermutet hatte: Auf dem Parkplatz des REAL-Supermarkts in Bayreuth, früher regelmäßiger Austragungsort von Slalom-Rennen - bis der Metro-Konzern entschied, Motorsport auf seinen Liegenschaften nicht mehr zuzulassen. Möglicherweise stehen die Verantwortlichen Oldtimer-Veranstaltungen offener gegenüber - wie das in Zukunft aussehen wird, wissen wir aber auch nicht: Der Metro-Konzern möchte die REAL-Kette wohl verkaufen.

Goldener Oktober.   

Die Bindlacher scheinen aber nicht nur den richtigen Draht zum Marktleiter zu finden, sondern auch den zum Wettergott zu besitzen. Wie im Vorjahr fiel der Termin des OSCO-Endlaufes auf einen strahlend schönen Oktober-Sonntag, buntes Laub und bunte Autos - was will man eigentlich mehr? Ach ja - Weißwurst und Käsekuchen. Gab's auch, dazu Kaffee und gekühlte Getränke. Wie heißt es gleich bei Ebay? Alles bestens, gerne wieder.

Noch mehr Lob.  

Wetter, Kaffee, Käsekuchen - zu einer richtig guten OSCO-Veranstaltung gehört aber auch noch eine richtig gute Strecke. Im Fahrerlager war man sich weitgehen einig: Der Parcours gefiel, flüssig gesteckt, viel Platz und keine gefährlichen Abschnitte. Allenfalls einige unsichtbare Geister-Tore, die mal korrekt durchfahren, mal ausgelassen wurden, verwirrten wohl auch erfahrene Piloten, die dafür ungewohnt viele Strafsekunden kassierten - wie etwa Titelverteidiger Hans Angerer oder den noch mit guten Aussichten auf eine Top-Meisterschaftsplatzierung gestarteten Bernd Beierlein.   

Das Feld.

34 abgegebene Nennungen sind nun wahrlich keine schlechte Resonanz - aber ein paar mehr hätten es schon sein dürfen, und erstmals war der Endlauf nicht die am besten besuchte Veranstaltung der Saison: 37 Teilnehmer hatte nämlich der MSC Pegnitz im August verbuchen können. Freuen konnten wir uns aber über weitangereiste Teilnehmer wie die Finallauf-Stammgäste Andy Schuler aus der Rhön und Mike Sukienniki aus Mittelfranken oder das Comeback der OSCO-Amazone Marion Herzing. Und natürlich über die Nordhalbener Fiat-500-Armada...

Lauf 1.

In bewährter Weise gingen die Piloten in Zehner-Startgruppen ins Rennen, für leichte Irritationen sorgte lediglich die Startnummernvergabe - Rennleiter Max Lochner hatte sich dazu entschlossen, endlich mal die jahrelang gelagerten Restbestände zu verkleben. Aus dem Favoritenkreis verabschiedete sich der amtierende Meister Hans Angerer gleich zu Beginn mit einem Torfehler, und auch der Hofer Stefan Lindemann lag ordentlich daneben. Der Bayreuther Manta-Pilot Stefan Böhm, der erstmals in dieser Saison antrat, schaffte es auf Rang drei und Christian Gebelein machte durch den zweiten Platz im Kadett ordentlich Boden gut. Für den Tagessieg war der Zeitunterschied zwischen beiden Läufen aber eine Hundertstelsekunde zu groß.

Lauf 1: Der Tagessieger.

Mit seinem zweiten Saisonsieg unterstrich Tom Zschammer vom MSC Nordhalben seine Ambitionen auf die Meisterschaft eindrucksvoll. Lediglich fünf Hundertstelsekunden legte er im zweiten Durchgang zu - hätte sich aber hinter Helmut Burner im NSU einreihen müssen, wenn der mit dem kleinen Hecktriebler nicht an einer Pylone hängen geblieben wäre: Bei Zeitgleichheit hätte der Waldershofer aufgrund des älteren Fahrzeuges vorne gelegen.   

Lauf 2.

Im zweiten Rennen machte es Burner dann besser: Fehlerfrei, und nur sechs Hundertstelsekunden Differenz - reichte aber "nur" zu Rang drei. Ex-Meister Michael Bayer steigerte sich gegenüber seinem ohnehin schon guten Vormittags-Auftritt und wurde Zweiter - was nicht ohne Folgen fürs Gesamtklassement blieb. Aus dem verabschiedten sich Hansi Walter und Bernd Beierlein, die Opfer der im Parcours versteckten "Geistertore" wurden und ihr persönliches Duell um die "Rote Laterne" ausfochten, das schließlich der Ford-Tuning-Freund aus Thurnau für sich entscheiden konnte.

Lauf 2: Der Tagessieger.

Nicht vergessen dürfen wir Herbert Hofmann vom gastgebenden AMSC Bindlach, der (mit dem jüngeren Wagen) zeitgleich mit Helmut Burner ins Ziel kam, den vierten Platz des Vormittags damit wiederholte und im Gesamtklassement einen ordentlichen Sprung nach vorne machte. Aber eigentlich geht es ja jetzt um den Tagessieg, und den holte sich ein weiterer ehemaliger Titel-Träger: Mit nur zwei Hunderstelsekunden Zeitunterschied ließ der Nordhalbener Mike Wunder auch nicht den geringesten Zweifel daran aufkommen, wer sich hier nun wirklich ein kühles Bier verdient hatte. Zum Wohl, Onkel.   

Die Meisterschaft.   

Vor dem letzten Lauf in aussichtsreicher Position - und viel verloren: Hans Angerer, Bernd Beierlein und Hansi Walter mit Torfehlern, Günter Hartmann und Stefan Lindemamm mit allenfalls durchschnittlichen Vorstellungen; in den Vordergrund drängten sich andere. Herbert Hofmann, der Mitwitzer Frank Angles und Mike Wunder überholten reichlich Konkurrenten, Heinz Neumeier vom MSC Wiesau überzeugte wie im Vorjahr beim Saisonfinale, ist am Ende aber "undankbarer" Vierter, acht Zehntelpunkte hinter Mirko Köstner vom MSC Nordhalben, der sich während der gesamten Saison keinen richtigen Ausreißer leistete und erstmals auf dem Siegerpodest steht.

Die Meisterschaft: Meister und Vizemeister.   

30 Jahre Mauerfall - höchste Zeit, dass sich jemand mit Ossi-Migrationshintergrund nicht nur in den höchsten Staatsämtern, sondern auch im OSCO an die Spitze setzt. Tom Zschammer lieferte auch am Nachmittag eine ordentliche Performance (Platz 11) ab, musste keine Punkte streichen und holte sich am Ende recht souverän die Meisterschaft. Ziemlich unerwartet wurde der Bayreuther Michael Bayer Vizemeister: Käptn Chaos, so der von der begleitenden Ehefrau verliehene Ehrentitel, hatte seinen Kadett zum Saisonende eigens mit neuem Tankdeckel ausgestattet. Wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn Benzin befand sich nicht im Tank - kleine Pannen bringen einen gestandenen OSCO-Piloten aber nicht aus der Ruhe, zwei gute Auftritte brachten über 20 Punkte - und einen Riesensatz von weit hinten nach weit vorne.

Die Bilder des Tages:

Am MSC Nordhalben kommen wir bei der Bildauswahl einfach nicht vorbei. Wir wissen nicht genau, ob Weißwurst auf der Liste der verbotenen Doping-Substanzen steht - die Bilanz am Ende des Tages lässt aber vermuten: Irgendwas ist da dran. Oder drin. Jedenfalls holte sich das Quartett aus dem Frankenwald beide Tagessiege und in der Meisterschaft die Ränge eins und drei. "Miskolci" kann trotzdem noch keiner bei der Siegerehrung richtig aussprechen - kleine Hilfe für Veranstalter: Miss-koll-tschi. Gesundheit.

Sieger im ersten Lauf - und neuer Meister 2019: Tom Zschammer.

Die besten am Nachmittag: Vizemeister Michael Bayer (Zweiter), Tagessieger Mike Wunder und Helmut Burner (Dritter).

Die letzte OSCO-Veranstaltung 2019:



OSCO-Siegerehrung

2. November 2019
Landgasthof Goldener Engel, Kemnath-Waldeck

Wegen der tollen Beteiligung: Pokale gibt's bis zum 15. Platz. Die Einladung kommt - unsere Serie hat schließlich Retro-Charme - ganz "old-school" mit der Post.  


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü