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Herzlich willkommen...

...auf der Homepage des Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken - der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Gleichmäßigkeits-Spezialisten.  

Warnung: Nicht alle Inhalte dieser Seiten sind für Personen mit höherem kulturellen Anspruch geeignet und sind teilweise sogar nicht direkt dem Motorsport zuzuordnen. Das Weiterklicken erfolgt auf eigene Gefahr.

Wir liefern Informationen über das Reglement, über Termine, über die Meisterschafts-Historie...

...und natürlich gibt's hier die Ergebnisse und Zwischenstände.

Links zu den Veranstalterclubs haben wir auch, das Bildmaterial wird laufend ergänzt.



Von hinten aufgerollt.  

Wir fangen mal mit dem Ende an - denn da steht zum dritten Mal Klaus Schlesak vom AMSC Bindlach ganz vorne. Zu absoluten Spitzenplätzen reichte es beim Saisonfinale nicht, aber einen echten Ausrutscher leistete sich der Weidenberger auch nicht. Damit konnte er seinen knappen Vorsprung vor Titelverteidiger Manfred Keller (MSC Wiesau) ins Ziel retten. Der "Manne" hatte beim ersten Lauf das Pech, dass eine Zeitdifferenz von 46 Hundertstelsekunden nur zu Platz 22 reichte; mit dem zweiten Rang beim zweiten Rennen konnte er zwar noch über zwei Punkte gut machen...letztlich zu wenig.

Den vom Porsche-Zentrum Bayreuth gestifteten Pokal für den besten Porsche-Fahrer holte sich ebenfalls Klaus Schlesak (s. Bild). Auf die OSCO-Trophäe muss er noch bis zum 5. November warten.

Und dahinter?

Von Anfang an konnte sich kein anderer Fahrer in diesen Zweikampf an der Tabellenspitze einmischen, aber ab Platz drei wird's eng: Der Abstand zum Zehnten beläuft sich auf gerade mal drei Punkte. Diesen dritten Platz hatte vor dem Finale der Bindlacher Manta-Pilot Herbert Hofmann eingenommen, der aber mit zwei suboptimalen Ergebnissen bis zur siebten Position durchgereicht wurde. Abgelöst wurde er von seinem Vereinskameraden Dominik Buß. Der Youngster sammelte für Platz drei im ersten Rennen reichlich Punkte und komplettiert nun das Podium.

Goldener OSCtober.

Der sprichwörtliche "Goldene Oktober" war das aber nicht nur für den nunmehr dreifachen Titelträger Klaus Schlesak, der sich parallel auch wieder den Sieg im NOO-Pokal holte. Der AMSC Bindlach hatte anders als 2015 für einen traumhaften Herbsttag gesorgt, der die zahlreichen Gäste auf dem Weidenberger OSCOdrom mit Sonnenschein und milden Temperaturen verwöhnte. Der Herbst präsentierte seine schönsten Farben - gelb, orange, rot...

Kleiner Wermutstropfen: Für das viel zitierte "leibliche Wohl" war bald nicht mehr bestens gesorgt, wofür wir drei Erklärungsversuche anbieten: a) OSCO macht besonders hungrigb) Kaum einer begnügt sich mit Aufschnitt (s. Mikes T-Shirt-Page)
c) Der AMSC hat ein bisschen wenig eingekauft.

Meister der Herzen.  

Hier kann es einfach keinen Zweifel geben. Dem charmanten Frankenwäldler Mario Rückert flogen nicht nur wegen seiner liebenswerten Wesensart die Herzen zu, sondern auch wegen seines ungewöhnlichen fahrbaren Untersatzes. Er startete nicht auf dem 1002. Polo 86 C, sondern hatte aus seinem umfangreichen Bestand eine 12 PS starke BMW Isetta ausgewählt, mit der er den Parcours durcheilte. Und wer den Mario beim Ein- und Ausstieg etwas sorgfältiger beobachtete, weiß jetzt auch, warum die Fronttür der Wirtschaftswunder-Knutschkugel nach vorne gewölbt ist.

Mit Hirn.

Übrigens können wir jetzt auch überzeugend belegen, dass der Mario seine Wertungsläufe nicht nur "aus dem Bauch" heraus plant, sondern auch einer derjenigen ist, die wirklich mit Hirn fahren. Aber das nur am Rande.  

Besondere Gäste.

Dass der OSCO immer und überall für eine volle Klasse gut ist, haben wir auch 2016 unter Beweis gestellt. Für das stattliche Feld von mehr als 40 Aktiven beim Finale sorgte aber nicht nur das Stammpersonal - wir konnten uns auch über zahlreiche seltene Gäste freuen. Über Karl Fleißner etwa, das Kirchenthumbacher Slalom-As früherer Tage, über den Nittenauer Kadett-C-Piloten Robert Hochmuth und das Team Riegler aus Höchstadt, über den Bayreuther Fiat-Freak Jürgen Becker mit einem sehr schönen Fiat 1500 C, über die Porsche-Fraktion (Albrecht Kirchmann, Michael Bauerschmitt, Matthias Kastner, Dieter Fetterroll), über Andy Schuler im gelben Escort - die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.  

Lauf 1.

42 Nennungen wurden für das erste Rennen abgegeben, und die Ergebnisliste war am Ende von einer sensationellen Leistungsdichte geprägt. Eine einzige Pylone fiel einem der Protagonisten zum Opfer, und bis zum 33. Platz betrug die Zeitabweichung zwischen den beiden Wertungsdurchgängen weniger als eine Sekunde. Völlig logisch, dass die Luft ganz vorne sehr dünn wurde. Mit vier Hundertsteln Differenz wurde Dominik Buß Dritter, einen Wimpernschlag exakter fuhr der Waldershofer Manfred Bayer bei der ersten Fahrt im "gelben Ding" auf Platz zwei - den Sieg holte sich Robert Hochmuth, der das OSCOdrom zweimal in genau 37,71 Sekunden umrundete.

Lauf 2.

Am Nachmittag gingen noch 35 Sportfahrer auf Zeitenjagd, das Bild blieb aber fast identisch. Wieder fiel nur eine Pylone, und nur bei sechs Teilnehmern betrug der für die Wertung maßgebliche Unterschied mehr als eine Sekunde. Der Münchberger Fried Schultze steuerte seinen knallgrünen Steyr-Puch, das lauteste Auto des Tages, auf Rang drei (7/100 Differenz), Manfred Keller wurde mit zwei Hundertsteln (logisch) Zweiter, und eine Hundertstel Differenz bedeutete dann den Sieg. Dieses Kunststück gelang Rolf Zahn vom AMSC Bindlach bei seinem Wiedereinstieg in den Motorsport und seinem OSCO-Debüt - und beim ersten Einsatz des neu erworbenen Gruppe H-Uno. Tierisch gut.

Pokal der Gemeinde Weidenberg.

Wie in den Vorjahren wurden die in beiden Rennen erzielten Zeitdifferenzen zusammengezählt, um eine Gesamtwertung zu erstellen - und auf dieser Grundlage die Pokale der Stadt Weidenberg zu verleihen. Die Addition ergab für Rolf Zahn 37 Hundertstelsekunden Abweichung - Platz 3. Insgesamt 22 Hundertstel gönnte sich Stefan Böhm vom MSC Bayreuth, der nach einer zweijährigen Pause wieder im OSCO antrat....offensichtlich hat er nichts verlernt.

Die ganz großen Erfolge werden in unserer Zeit aber mit der richtigen Taktik erzielt - "Rotation" heißt das Zauberwort. Und dementsprechend rotierte Manfred Bayer den mit der Spritzufuhr kämpfenden Kadett auf die Ersatzbank und wechselte das "Wintersportgerät" ein - den Ascona B. Alles in allem erreichte er mit den beiden garagenlackierten Autos eine Differenz von 13 Hundertstelsekunden und den Gesamtsieg.

Das Bild des Tages.

Das widmen wir dem Taktikfuchs des Tages.

...nächste Veranstaltung:

5. November 2016

OSCO-Meisterfeier

Landgasthof "Goldener Engel", Waldeck


 
 
 
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